Pressemitteilung

Artikel Taunuszeitung RTD 2017

 

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Artikel Usinger Anzeiger RTD 2017

 

Springlehrgang mit Dirk Hafemeister

Kostümreitwettbewerb 2016, Artikel Usinger Anzeiger

Neu-Anspach 03.11.2016, Usinger Anzeiger

 

Kür der Fantasie

Dschungeltiere erobern den ersten Platz mit dem König der Löwen.	Foto: Golbs
 
 

SHOW-TALENTE Kostümwettbewerb des Reit- und Fahrvereins Neu-Anspach begeistert mit einfallsreichen Choreografien

NEU-ANSPACH - (ugo). Nicht nur um Kostüme ging es beim Wettbewerb in der Reithalle des Reit- und Fahrvereins Neu-Anspach. Die Aufgaben waren schon anspruchsvoll, denn alles musste stimmen.

Nachdem der Kostümwettbewerb im vergangenen Jahr gut angekommen war und eine Wiederholung gewünscht wurde, hat der Reit- und Fahrverein Neu-Anspach am vergangenen Wochenende erneut zu einem Wettbewerb eingeladen. Fünf Gruppen waren angemeldet und überzeugten mit tollen Shows. Die Jury hatte es nicht leicht. Reinhard Schlosser gehörte bereits im Vorjahr zu den Juroren und war nun sozusagen schon ein „alter Hase“. Das Zusammenspiel von Reitleistungen, Choreografie, Kostümen und Musik war ausschlaggebend für sein Urteil. Und er lag bei seinen Platzierungen wohl richtig, denn auch seine Mitstreiterinnen Nadja Meinert und Charlotte von Kaltenborn kamen zu gleichen Einschätzungen. So ergab sich letztendlich ein eindeutiges Ergebnis. Den fünften Platz belegten die „Zwerge“, die sich unter der Leitung von Susi Moses gemeinsam mit den beiden Pferden Bobby und Satschmo um Schneewittchen kümmerten. Die Choreografie lag in den Händen von Klaus Quasdorf. Auf Platz vier landete die Eiskönigin mit ihrem Schneemann (Joana Möller auf Mary und Naemi Lederer-Ponzer auf Winnetou) vom Hof Löwenheck. Den „Fluch der Karibik“ brachten Daniel Wiesner auf Sonic und Kathrin Schnalle auf Dolmet Szambelan in die Reithalle des Reit- und Fahrvereins und belegten damit den dritten Platz. Ein besonderes Trio schaffte es auf Platz zwei. Vereinsvorsitzender Dieter Lotz verwandelte sich kurzerhand in einen „Rocker“, der sich auf seinem Pferd Keks mit einem „Russen“ (Sabine Cichon) und dessen Ross Torte einen Kampf um die „Braut“ Isabell Lotz lieferte. Die Braut trug tatsächlich ihr ureigenes Brautkleid und begeisterte zusammen mit Pferd Fanny. Der „Flotte Dreier“ wurde nur übertroffen von einer Horde Löwen. 15 kleine und größere Löwen und ihr Pferd Wingraven überzeugten die Jury mit dem „König der Löwen“ vollkommen. Gruppenleiterin Susi Moses und Choreograf Klaus Quasdorf konnten stolz auf ihre „wilden Tiere“ sein.

Die kleinen und großen Siegerinnen und Sieger nahmen zunächst die Glückwünsche des ersten Stadtrates Gerrit Müller entgegen, der die Vertretung für Bürgermeister Klaus Hoffmann auch deswegen gerne übernahm, da er selbst langjähriges Mitglied des Reit- und Fahrvereines ist. Vorsitzender Lotz überreichte allen Teilnehmern eine Urkunde und ein kleines Blumensträußchen, verziert mit jeweils einem kleinen hölzernen Pferdchen.

Usinger Anzeiger RTD Artikel 2016

NEU-ANSPACH - (red). Jüngst zog es rund 80 Pferdebesitzer zum Reit- und Fahrverein Neu-Anspach auf dessen Reitanlage am Steinchen. Dort fand der 2. Rallye-Trail-Day, diesmal mit der Freizeit-Trail-Meisterschaft, statt. Während die einen eine Durchlässigkeitsprüfung, eine Art Dressur auf dem Außenplatz ritten, waren die anderen in der Halle mit dem Trail beschäftigt. Dort mussten sie verschiedene Geschicklichkeitshindernisse absolvieren. Gefragt war eine möglichst optimale Zusammenarbeit von Pferd und Reiter.

Zur Siegerehrung kam Stadtverordnetenvorsteher und Landtagsabgeordneter des Hochtaunuskreises, Holger Bellino, um die von ihm gesponserten Pokale zu überreichte. Er lobte die Veranstaltung und freute sich, dass so viel Kinder und Jugendliche daran teilnahmen.

In der Meisterschaft der Jugend siegte Alexandra Hinz, gefolgt von Melanie Ernst, Lara Thunig und Noah Jakobi. Bei den Erwachsenen in der geführten Klasse siegte Eva Staab, gefolgt von Sabrina Pfalzgraf und Marina Kreusel. Bei den Erwachsenen in der gerittenen Klasse siegte Josef Leidecker vor Katja Happel und Daniel Wiesner.

 
2. Rallye-Trail-Day, Taunuszeitung
 

Reiter und Pferd bilden eine Einheit

01.06.2016 Von FRANK SALTENBERGER Freizeitsport für Mensch und Pferd. Erfolg hatte nur, wer auf dem Parcours eine Einheit bildete und sich sehr geschickt anstellte. Landtagsabgeordneter Holger Bellino überreicht Leonie (vorne) und Julia ihre Medaillen. Foto: Frank Saltenberger Landtagsabgeordneter Holger Bellino überreicht Leonie (vorne) und Julia ihre Medaillen.
 

Neu-Anspach. 

Von 8 bis 80 war das Motto am Rallye-Trail-Day des Reit- und Fahrvereins Neu-Anspach, das viele Freizeit- und Nachwuchssportler zur Reitanlage Am Steinchen zog. Es war ein „Volkswettbewerb“ an dem Pferdefreunde aller Altersklassen und Qualifikationen teilnehmen konnten, so der Veranstalter. Rund 80 Teilnehmer hatten dazu Lust und meldeten sich zu 115 Starts an.

Ob erfahrene Reiter oder Anfänger, Pferdehalter mit einem jungen Pferd oder einem alten, das nicht geritten werden kann, der Wettbewerb stand allen offen und wer schon einmal Wettbewerbsluft schnuppern wollte, war ebenso willkommen.

Grundsätzlich gab es zwei Kategorien, in denen sich die Partner Mensch-Tier beweisen mussten: die Geschicklichkeit und die Durchlässigkeit. Unter letzterer versteht man im Pferdesport die Fähigkeit des Pferdes auf die Signale des Reiters direkt und natürlich zu reagieren. Das zeigt sich besonders in den Bewegungen in gerader Richtung vorwärts, rückwärts oder seitwärts sowie auf gebogenen Linien auf dem Zirkel oder bei der Volte und zwar in allen drei Gangarten Schritt, Trab und Galopp. Die Prüfungen konnten zudem entweder geritten oder geführt ohne Reiter absolviert werden.

Letzteres galt auch für den Geschicklichkeits-Trail, auf dem es ebenfalls auf die Kommunikation zwischen Reiter und Pferd ankam. Schließlich mussten Hindernisse vorschriftsmäßig umgangen werden, etwa im Labyrinth, bei dem es galt, einer verwinkelten Gasse aus Stangen zu folgen, ohne diese zu berühren, und ohne dass der Tennisball von den Pylonen an den Wendepunkten fällt. Auf ähnliche Art und Weise war über einen Stangenfächer zu gehen, über eine Brücke und einen mitttels Plane nachgestellten Wassergraben. Gerade diese Übungen verfolgten in der Reithalle am Mittag viele Zuschauer, denn neben dem Pferd mussten sich dabei auch die Reiter geschickt anstellen.

Gewertet wurde nach Altersklassen – Jugendliche bis 18 Jahre und Erwachsene. Außerdem gab es einen Führzügeltrail für Jugendliche bis 14 Jahre. Dabei wurden die Reiter von einer Begleitperson unterstützt, so dass auch unerfahrene Reiter die Möglichkeit hatten am Wettbewerb teilzunehmen. Entsprechend der verschiedenen Disziplinen und Altersklassen gab es viele Pokale und Medaillen zu gewinnen. Diese wurden als Abschluss des Rallye-Trail-Days vor einer großen Publikumskulisse überreicht.

Dafür hatte der Verein den Stadtverordnetenvorsteher und Landtagsabgeordneten Holger Bellino gewinnen können, der auch die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernommen hatte. „Ich komme gerne hierher, allein schon wegen der landschaftlich schönen Lage der Anlage“, sagte er und diese präsentierte sich vom Unwetter verschont samt Gastgeberverein von ihrer besten Seite.

20.02 / 21.02 Working-Equitationkurs, TaunusZeitung
 

Reitkurse in Neuanspach Mit Tipps vom Profi gelingt auch der fliegende Galoppwechsel

11.03.2016 In Neu-Anspach hatten junge Pferde-Freunde die Möglichkeit, eine ganz spezielle Reit-Technik

zu lernen.

 

 

Beim Reit- und Fahrverein Neu-Anspach fand wieder einmal ein Working Equitation Kurs statt.

 

Neu-Anspach. 

Als zweiter Kurs in diesem Jahr fand beim Reit- und Fahrverein Neu-Anspach ein von Birgit von Streit organisierter Working Equitation-Kurs statt. Working Equitation ist eine Reitdisziplin, welche auf traditionellen Reitweisen aus den südeuropäischen Ursprungsländern beruht.

Als Trainer konnte der Verein Mitja Hinzpeter für sich gewinnen. Er ist Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, sowie Gold- und Silbermedaillen-Gewinner bei der WM 2014 und Deutscher Meister 2015 in Working Equitation.

Die neun Teilnehmer, davon fünf aktive Vereinsmitglieder, wurden von Mitja Hinzpeter im Dressurtrail unterrichtet. Dabei gelang es Hinzpeter bestens, sich auf jedes Pferd und jeden Reiter einzustellen und das Paar gezielt auf einen guten Weg zu bringen, Am Samstag ritten die Teilnehmer in kleinen Gruppen die einzelnen Hindernisse unter Anleitung ab. Dabei erklärte der Trainer jedem, wie er am besten mit seinem Pferd die Hindernisse ausarbeiten kann. So ritten die einen den Parcours in der Einsteigerklasse, während die anderen Teilnehmer schon soweit fortgeschritten waren, dass sie die Hindernisse der höheren Klassen aufgebaut bekamen.

Ein Teilnehmer stellte sein junges Pferd an der Hand vor und gab ihm Gelegenheit so die Hindernisse kennenzulernen. Durch all die unterschiedlichen Teilnehmer gestaltete sich der Kurs sehr abwechslungsreich, da man mit jeder Pferderasse und jedem Ausbildungsstand an dem Kurs teilnehmen konnte. Interessierte konnten zuschauen und erhielten so einen Einblick in die Working Equitation. Dank der guten Erklärungen nahmen viele auch einiges an Wissen für sich mit nach Hause. Am Sonntag ritten die Teilnehmer zum Abschluss dann noch mal den ganzen Parcours. Dabei konnten sie zeigen, was sie am Wochenende erarbeitet hatten. Für die Zuschauer sah es ganz einfach aus, wie sie durch das Tor ritten oder beim Slalom in der fortgeschrittenen Klasse sogar fliegende Galoppwechsel zeigten. Auch über die Brücke zu gehen, einen Sprung zu nehmen oder in die Glockengasse hinein zu reiten und rückwärts wieder heraus, stellte kein Problem für die Reiter mehr da.

(uko)

20.02 / 21.02 Working-Equitationkurs, Usinger Anzeiger

Reiten in der Tradition Südeuropas

 

WORKSHOP Reitverein bietet Working Equitation-Kurs an

NEU-ANSPACH - (red). Working Equitation ist in Fach- sprich in Reiterkreisen vermutlich bekannt. Menschen, die mit Reiten wenig am Hut haben, werden vermutlich nicht wissen, was es damit auf sich hat: Working Equitation ist eine Reitdisziplin, die auf traditionellen Reitweisen aus den südeuropäischen Ursprungsländern beruht. Einen zweitägigen Workshop in eben dieser Disziplin hat der Reit- und Fahrverein Neu-Anspach jetzt angeboten. Als Trainer konnte der Verein Mitja Hinzpeter für sich gewinnen. Er ist Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, sowie Gold- und Silbermedaillen-Gewinner bei der WM 2014 und Deutscher Meister 2015 in Working Equitation.

Die neun Teilnehmer, davon fünf aktive Vereinsmitglieder, wurden von Hinzpeter im Dressurtrail unterrichtet. Am Samstag ritten sie in kleinen Gruppen die einzelnen Hindernisse unter Anleitung ab. Dabei erklärte Hinzpeter jedem, wie er am besten mit seinem Pferd die Hindernisse ausarbeiten kann. So ritten die einen den Parcours in der Einsteigerklasse, während die anderen Teilnehmer schon so weit fortgeschritten waren, dass sie die Hindernisse der höheren Klassen aufgebaut bekamen. Ein Teilnehmer stellte sein junges Pferd an der Hand vor und gab ihm Gelegenheit so die Hindernisse kennenzulernen. Durch all die unterschiedlichen Teilnehmer gestaltete sich der Kurs sehr abwechslungsreich, da man mit jeder Pferderasse und jedem Ausbildungsstand an dem Kurs teilnehmen konnte. Interessierte Zuschauer konnten dem Unterricht zuschauen und erhielten einen spannenden Einblick in die Working Equitation. Am Sonntag ritten die Teilnehmer zum Abschluss dann noch mal den ganzen Parcours. Da konnten sie zeigen, was sie am Wochenende erarbeitet hatten. Für die Zuschauer sah es ganz einfach aus, wie sie durch das Tor ritten oder beim Slalom, in der fortgeschrittenen Klasse, fliegende Galoppwechsel zeigten. Auch über die Brücke zu gehen, einen Sprung zu nehmen oder in die Glockengasse hineinzureiten und rückwärts wieder heraus, stellte für die Reiter kein Problem mehr da.

1. Kostümreitwettbewerb, Arktikel Taunus Zeitung

Bemalte Pferde und schicke Outfits

Neu-Anspach
Beim Reit- und Fahrverein gab es zum ersten Mal einen Kostümreitwettbewerb. Da durften alle mitmachen, die mit Pferden zu tun haben und kreativ sind. Und das kam gut an.

 
Das Reiter-Team vom Glockenhof macht sich fertig für den Flower-Power-Auftritt. Bild: Corina Appel
 

Premiere in der Reithalle am Steinchen: Der Reit- und Fahrverein hatte zum ersten Kostümreitwettbewerb eingeladen und alle, die mit Pferden zu tun haben, waren angesprochen. So erklärte es zumindest der Vereinsvorsitzende Dieter Lotz, und der musste es schließlich wissen.

Sechs Gruppen waren gekommen, vier davon aus dem Verein, eine aus Eschbach und eine aus Usingen. Und sie hatten sich alle etwas einfallen lassen – auch wenn die Kostümierung zum Teil eher spartanisch war. Aber auch die Musik und die Präsentation zählten. Und hier hatte die Jury eine schwere Aufgabe. Dass dieser Kostümwettbewerb nicht bierernst genommen werden wollte, zeigte auch die illustre Zusammensetzung der Jury, in der die Erste Stadträtin Luise Drescher-Barthel (CDU), Reitlehrerin Claudia Frantzki und Musikschul-Leiter Reinhard Schlosser saßen.

„Wir haben Wert darauf gelegt, dass sich die Jury aus verschiedenen kreativen Richtungen zusammensetzt“, erklärte Dieter Lotz und verschwand. Denn er wollte sich auf einen Auftritt mit seiner Frau Isabelle vorbereiten. Die Moderation überließ er Silke Sauer, die gleich den ersten Programmpunkt ansagte: die Volti-Gruppe 1 des Vereins. 18 Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren gaben zu Disneys Eisprinzessin ihre Vorstellung auf drei Pferden. Unterstützt wurden sie von neun Helfern. Die Voltigier-Gruppe trat in Weiß-Blau auf und zeigte, was sie bisher im Umgang mit dem Pferd gelernt hatte. Und was sagte die Jury? „Die Musik passt prima“, „Ja, ein Klassiker geht immer“, „Sehr schöner Auftritt“, „ . . . und diese Disziplin!“, „Toll, dass so viele Kinder mitgemacht haben“. Als Noten gab es eine 6,8, eine 7,0 und eine 7,1 (von 10 möglichen Punkten).

Gut vorbereitet

Beim Kostümreitwettbewerb sollte gewinnen, wer sich am besten, in ein Thema hineinfindet, hatte Dieter Lotz noch berichtet, bevor er verschwand, und beim nächsten Auftritt konnte er zeigen, wie er sich vorbereitet hatte. Denn Lotz saß nicht auf dem Pferd, er war mit „Keks“ sozusagen eins. „Keks“ bestand aus Pappmaché und gehörte zum „Feuer“-Kostüm des Vorsitzenden. Seine Frau Isabelle kam als „Eis“-Prinzessin auf ihrem Pferd Fanny, das zum ersten Mal vor einer solchen Menge Leute auftrat und erst einmal neugierig die Jury und die Fotografen beäugte. Der Auftritt zu selbst komponierter mittelalterlicher Musik machte viel Spaß und war zugleich faszinierend. Daher gab es im Anschluss faszinierende 9,5 und 9 Punkte.

Während die nächste Volti-Gruppe in die Halle trabte, machte sich das Reit-Team vom Glockenhof unter dem Motto Flower-Power vor der Halle fertig. Sieger des Nachmittags wurden die beiden Reiterinnen Laura Köhler (15) und Clara Marie Lampen (13), die mit ihren Ponys „Keep Coll“ und „Dancing Mathilda“ von ihrer Freundschaft erzählten. Ein fantastischer Auftritt, der mit einer 8,9 einer 9,6 und einer glatten 10 bewertet wurde.

 
1. Kostümreitwettbewerb, Arktikel Usinger Anzeiger

Es geht um Spaß, nicht um Platzierungen

Mit elf Pferden und damit der größten Schaunummer begeisterte der Glockenhof aus Usingen-Eschbach.	<br />
Foto: Götz

Mit elf Pferden und damit der größten Schaunummer begeisterte der Glockenhof aus Usingen-Eschbach.
Foto: Götz

 
 

 

 

KOSTÜMREITWETTBEWERB Reit- und Fahrverein hat zum bunten Treiben eingeladen / Flower-Power oder Bibi und Tina

NEU-ANSPACH - (mg). Die Jury beim ersten Kostümreitwettbewerb des Reit- und Fahrvereins Neu-Anspach hatte es nicht leicht. Unter den sechs teilnehmenden Schauvorführungen von der Eiskönigin bis zum Indianer hatten sie die Qual der Wahl, um Musik, Kostüme und Choreografie zu werten. Da reiterliches Können nicht im Vordergrund des Wettbewerbs stand, setzte sich die Jury aus Reinhard Schlosser von der Musikschule Schlosser, Luise Drescher-Barthel, erste Stadträtin Neu-Anspach, und Reitlehrerin Claudia Frantzki zusammen.

Eingeladen wurden die Mitglieder des Reit- und Fahrvereins Neu-Anspach sowie weitere Reiter aus der Umgebung. Mit elf Pferden stellte der Glockenhof aus Usingen-Eschbach die größte Gruppe – eine „Flower Power“-Quadrille unter Leitung von Andrea Dienstbach. Die Reiterinnen malten blaue Herzchen auf die Hinterhand ihrer Pferde, verzierten Schweif und Mähne mit Blümchen und Bändern und auch die Beine wurden bunt bandagiert. „So eine Figur habe ich mal im Fernsehen gesehen“, kommentierte Reinhard Schlosser begeistert und auch Claudia Frantzki fand die Idee mit viel Liebe zum Detail witzig und gut koordiniert umgesetzt. Dafür gab sie eine Glatte 9, die Stadträtin eine 8,9 und Schlosser 9,2 von maximal zehn Punkten. Das reichte für den dritten Platz.

 

Unter dem Motto „Feuer und Eis“ stellten sich Isabel und Dieter Lotz vom Reitverein Neu-Anspach in einem nicht ganz ernst gemeinten Pas de deux vor. „Auf Hessisch Pa de Dödel“, schmunzelte Vorstandsmitglied Tine Rühl zur Darbietung ihres Vereinskollegen und Vorsitzenden in seinem aus Pappmaché gebasteltem Pferd „Keks“. Isabel ritt lieber ihre echte Stute Funny, die sie mit silber-goldenem Vorder- und Zaumzeug ausstattete. „Alleine für den Spaßfaktor würde ich eine 12 geben“, lobte Drescher-Barthel. Und Schlosser fand die mittelalterliche Musikauswahl so faszinierend, dass er dafür eine 9,5 gab und somit das Duo auf den zweiten Platz hob.

Nur die erzählte Freundschaft von „Bibi und Tina“ gefiel besser. Mit Cowboyhüten im Genick und ohne Sattel ritten Laura Köhler (15) und Clara Marie Lampen (13) auf ihren Ponys Keep Cool und Dancing Mathilda „wie der Wind“ durch die Halle, „weil sie Freunde sind“. Das Gänsehaut-Erlebnis veranlasste Drescher-Barthel zu der Höchstnote 10, Frantzki gab „für wenig Aufwand super viel erreicht“ 9,6 Punkte und Schlosser eine 8,9. Damit wurde das glückliche Siegerpaar ermittelt, die ihre Pferde auf dem Hattsteiner Hof in Usingen eingestallt haben. Laura Köhler startete für den Usinger Reit- und Fahrverein, Clara Marie Lampen für den Fichtenhof in Bad Homburg.

 

Sehr gut gefallen hat den vielen Besuchern auch der Indianerhäuptling mit seinen Kumpanen. Mit fantasiereichen indianischen Malereien verzierten Daniel Wiesner, Noah Jakobi und Carlotta Geier ihre Pferde Wingraven, Welcome Sonic und Duplo.

Und auch die kleinsten Teilnehmer kamen mit der ersten Voltigiergruppe vom Pferdebetrieb Doris Gleichmann groß raus. Stolze 18 Kinder turnten auf drei Voltigierpferden, die im Neu-Anspacher Tannenhof zu Hause sind, unter dem Motto „die Eiskönigin“ unter dem Applaus der Zuschauer. Da glänzten nicht nur die Augen der Mütter, auch Claudia Frantzki war von der disziplinierten Aufführung des sportlichen Nachwuchses begeistert. Und auch die nachfolgende Voltigiergruppe, ebenso aus dem Betrieb von Doris Gleichmann, setzte als fortgeschrittene Gruppe ihr Motto „Black and White“ auf dem braven Pferd Sunny schön um.

Da die Bewertung der restlichen Schaugruppen so schwerfiel, durften sich alle den vierten Platz teilen. Denn im Vordergrund der tollen Veranstaltung stand natürlich der Spaß rund um das Pferd.