Pressemitteilung

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Alles im Griff: Taunus Working Equitation Turnier in Neu-Anspach

Von mgö Erschienen am 21.06.2019 um 06:00 Uhr

 

Mit einem schwarzen Stier nahmen es die Reiter am zweiten Taunus Working Equitation Turnier auf dem Reitgelände Am Steinchen des Reit- und Fahrvereins Neu-Anspach auf.

 

Für Brigitte Reutershahn auf Brujo reicht es nur für einen undankbaren vierten Platz.  Foto: Götz

 

NEU-ANSPACH - Mit einem schwarzen Stier nahmen es die Reiter am zweiten Taunus Working Equitation Turnier auf dem Reitgelände Am Steinchen des Reit- und Fahrvereins Neu-Anspach auf.
Die Zügel fest im Griff, galoppierten die Teilnehmer konsequent auf die lebensgroße Statue zu, um ihren Pferden das nötige Vertrauen zu vermitteln, dass das gewaltige Plastiktier ihnen nichts anhaben kann. Manch einer wird jetzt denken: "Ach, ist ja nur eine Attrappe", aber für das Fluchttier Pferd gehört eine gewaltige Portion Mut dazu oder viel Trainingsarbeit, dem Stier Auge in Auge gegenüberzutreten.
Erschwerend kam hinzu, dass die Reiter und Reiterinnen einhändig ritten, da sie mit der Stange in der rechten Hand den Ring von der Halterung des Bullen aufspießen und die Garocha samt Ring in eine Tonne absetzen mussten. "Dreh mal die Musik richtig auf", sagte Sprecherin Ingrid Löwer zur ersten Vorsitzenden Jennifer Martin, die sich kein zweites Mal bitten ließ. Rasant umrundeten die Pferde im Takt der Musik die Tonnen, galoppierten oder trabten über die Holzbrücke, um im nächsten Moment ganz ruhig zu stehen, damit der Reiter vom Tisch einen Krug aufnehmen kann. Beim Speedtrail kam es auf jede Sekunde an, wobei sich die Teilnehmer zwischen Wasserdurchlauf oder Glockengasse entscheiden durften.
 
 
Ziemlich zackig
Da ging es ganz im Sinne der Zuschauer ziemlich zackig zu. "Im Dressur-Trail wird dagegen Stil und Ausführung bewertet", erklärte die Vorsitzende, die als Richter Hans-Martin Steislinger gewinnen konnte. Insgesamt nahmen 50 Teilnehmer an den den europäische Arbeitsreitweisen angelehnten Wettbewerben teil, der seinen Ursprung im Westernreiten hat. Aber noch heute ist die Hüte- und Treibarbeit der teils wilden Rinder in Portugal, Frankreich, Italien oder Spanien notwendig, jedoch nur noch regional. Damit die traditionelle Arbeitsreitweise nicht in Vergessenheit gerät, entstand das Working Equitation, welches in Deutschland immer mehr Fans hat.
In den Einsteigerklassen darf beidhändig auf Trense oder Kandare mit Unterlegtrense geritten werden, in den fortgeschrittenen Leveln einhändig auf blanker Kandare.
Normalerweise besteht die Prüfung aus vier Teilwettbewerben: Einer Dressur, einem Trail, der Rittigkeit, der Vertrauen und Gehorsam der Pferde überprüft und der dann noch einmal als Speedtrail nach Schnelligkeit geritten wird, und der Rinderarbeit, die in Neu-Anspach weggelassen wurde. Aber mit dem furchteinflößenden Stier als Skulptur kam der Verein zumindeste nahe dran. Zudem benötigen die Teilnehmer am lebenden Rind den sogenannten WED-Rinderschein. Der kann vom 27. bis 28. Juni am Rinderkurs mit Mitja Hinzepter auf der Wintermühle in Neu-Anspach erworben werden. Dieser Kurs eignet sich für Einsteiger, Anfänger und Fortgeschrittene. Vielleicht sieht man dann etliche Teilnehmer des vergangenen Wochenendes wieder.
 
WE: 1. Platz: Riana Wippel auf Othello, 2. Platz: Andrea Engelhardt-Skarke auf Felizia, 3. Platz: Kim Ronja Hinzepter auf Katniss
WA: 1. Platz: Andrea Renninghoff auf Herzenstraum, 2. Platz: Yvonne Hinzepter auf Dakota, 3. Platz: Denise Pühler auf Espartaco
WL: 1. Platz: Martina Fischer auf Xangai, 2. Platz: Annina Witzel auf Sombrio, 3. Platz: Victoria Heiders auf Bandolero Impetuoso
WM: 1. Platz: Michael Wesp auf Mixx Sixty, 2. Platz: Avital Timur auf Qayfa, 3. Platz: Sandra Malsch auf Castello.
WET 2019, Taunus Zeitung

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